
In diesem Tutorium beschäftigen wir uns mit den Problemen globalisierter Wertschöpfung. Als Konsument*innen sind wir alle – ob wir es wollen oder nicht – stets Teil eines weitläufigen Geflechts von Firmen und Dienstleister*innen. Ein typisches Produkt, welches wir jeden Tag bei uns haben ist unser Smartphone, in welchem zahllose Materialien aus über 70 verschiedenen chemischen Elementen verwendet werden .
Und diese kommen nicht von irgendwo her! Vom Abbau der Mineralien mit gravierenden Umweltfolgen bis hin zur Produktion in ausbeuterischen Arbeitsumfeldern können dabei Menschenrechte verletzt werden. Für den Endverbraucher sind diese Vorgänge meist unsichtbar und werden oft nicht in Kaufentscheidungen berücksichtigt.
Mit diesem Tutorium wollen wir erreichen, dass ihr dieses Netzwerk besser verstehen könnt und ein Bewusstsein dafür entwickelt, wo die Materialien für Technologien in unserem Alltag herkommen. Wir werden untersuchen, wie Menschenrechte in der Wertschöpfung verletzt werden, warum eine menschenrechtskonforme Wertschöpfung nicht nur gut für die Betroffenen vor Ort ist und wie eine solche erreicht werden kann.
Weitere Informationen unter: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb03/institutefb03/erziehung/angeboteundberatung/Tut/paneltutwise25u26
