
Die Stadt Gießen war aufgrund des Gründungskongresses der neuen AfD-Jugendorganisation am 29. November medial und politisch in aller Munde. Berichterstattung und Videoaufnahmen zeigten insbesondere die Extremen des Protesttages. Aus Perspektive der Gießener Zivilgesellschaft steht der 29. November jedoch gerade nicht für Hass und Hetze, sondern für eine resiliente Zivilgesellschaft, die gemeinsam eingetreten ist für ein offenes, respektvolles und solidarisches Gießen.
Wir als Gießener Gruppe von Amnesty International haben uns frühzeitig dem Bündnis „Vielfalt verbindet Gießen“ angeschlossen, welches aus einer Vielzahl von Vereinen, Organisationen und Initiativen besteht. Ziel ist es ein gemeinsames Zeichen für Demokratie, Respekt und Zusammenhalt am 29. November zu setzen, wie auch darüber hinaus. Für den Tag des Gründungsprozesses wurde ein gemeinsames Demokratiefest mit Redebeiträgen und Musik organisiert, auf dem wir als Gruppe ebenfalls mit einem Stand vertreten waren. In dem Redebeitrag unserer Gruppe war es uns ein Anliegen die Bedeutung der Menschenrechte als Voraussetzung und Schranke des demokratischen Diskurses hervorzuheben.
Weitere Informationen zu „Vielfalt verbindet Gießen“ gibt es hier: https://vielfalt-verbindet-giessen.de/
